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Laura Brandner holt Bronze bei Hessischen

Nachdem mit Jonathan Wirths vor Wochenfrist erstmals ein Aktiver der im letzten Jahr neu eingerichteten Trainingsgruppe Stabhochsprung die Farben der LG bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Männer vertrat, waren es nunmehr Laura Brandner und Gabriel Wirths, die die Doppelstadt bei den Titelkämpfen der Altersklasse U 20 in der Hanauer August-Schärttner-Halle Landesmeisterschaften repräsentierten.
Dabei startete am Samstag Laura Brandner als noch der U18 angehörig in der höheren Altersklasse. Mit einer Bestleistung von 2.30m angereist, war die Starthöhe des Wettkampfes mit 2.10m bereits eine Herausforderung. Laura ließ allerdings – gestärkt durch ein konzentriertes Einspringen – keine Zweifel an ihren Fähigkeiten aufkommen und meisterte diese Höhe souverän im ersten Versuch. Die folgende ungewöhnliche Höhensteigerung um 20 cm auf Lauras Bestleistungshöhe von 2.30m verlangten Laura im ersten Versuch noch zu viel Respekt ab, nach einer Anlauf- und Griffkorrektur übersprang sie m zweiten Versuch die Latte um so sicherer. Mit gestärktem Selbstbewusstsein gelang es Laura dann tatsächlich, gleich im ersten Durchgang auch die 2.40m zu bezwingen und somit eine neue persönliche Bestleistung bei ihren ersten Hessischen Meisterschaften zu erzielen. Da ihre Mitkonkurrentin um Platz 3 an dieser Höhe dreimal scheiterte war die Überraschung für alle Beteiligten groß als die Ergebnisliste Laura auf dem Podium auswies und Sie mit der Bronzemedaille im Gepäck hochzufrieden die Heimreise antreten konnte. Der Titel ging an die souveräne Karolin Leiacker (TSG Wehrheim) mit 3.40m.
Im wahrsten Sinne des Wortes sehr hoch war die Herausforderung am darauffolgenden Tag für Gabriel Wirths, sich bei den Landesmeisterschaften der Konkurrenz zu stellen, wies die Wettkampfausschreibung gegenüber der Bestleistung von Gabriel mit einer Anfangshöhe von 3.00m einen gleich um 58cm höheren Einstieg aus. Athlet und Trainerteam waren sich der Mammutaufgabe bewusst und sahen unter dem Aspekt, Erfahrungen zu sammeln und eine der im Winter seltenen Wettkampfgelegenheit zu nutzen als Prioritäten des Wettkampfziels. Nach einem wechselhaften Einspringen war das Gebot der Stunde, erstmals einen Stab mit 4.00m Länge zu verwenden. Im ersten Versuch wurde Gabriel tatsächlich vom neuen Stab deutlich steiler geschleudert, der Überraschungsmoment ließ jedoch nicht den gewohnten Bewegungsablauf zu, sodass ein zu spätes Drehen über der Latte diese mit zu Boden warf. Einem missratenen zweiten Versuch folgte dann im dritten Versuch auf Basis eines sehr couragierten Anlaufes bzw. Absprungs ein sehr gelungener Sprung, der allerdings aufgrund des geringen Härtegrades des Stabes die Energie mehr in Weite als in Höhe umleitete und somit zu einem unglücklichen Fehlversuch führte. Somit stand für Gabriel zwar der Stabhochspringern gefürchtete „Salto Nullo“ zu Buche, die erhofften Erkenntnisse bzgl. Stabauswahl, Anlauflänge und zum generellen Wettkampfverhalten konnten jedoch gezogen werden und die nächsten Trainingseinheiten werden ausreichend Gelegenheit bieten, sich dem neuen Stabmaterial und den damit veränderten Bewegungsabläufen gezielt zu nähern.
Neuer hessischer Titelträger wurde Max Lehl (ebenfalls TSG Wehrheim), der mit 4.90m eine überragende Höhe anbot und auch im Bundesvergleich in diesem Jahr ein Wörtchen mitsprechen dürfte. Zusammen mit Karolin Leiacker gehört er zur Trainingsgruppe um Dietmar Porsch, dessen Sohn Gordon sich berechtigte Chancen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokyo machen darf.


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